Wildlife „Waldläufer“

14.09.-16.09.

Ziel des Waldläufer-Kurses waren dieses Mal die Sandsteintürme der Sächsischen Schweiz.

Am Freitagnachmittag brachen wir gemeinsam von Dresden aus auf und fuhren mit dem Zug nach Bad Schandau. Wir mussten uns beeilen um noch vor dem Dunkelwerden die geplante Boofe zu erreichen. In diesem halb offenen Felsübersprung bereiteten wir ein schnelles Abendessen vor. Danach zogen wir auf einen Felsvorsprung über der Boofe um. Von hier hatte man eine gute Sicht auf den Sonnenuntergang und später auf einen sternenreichen Nachthimmel. Leider schlug während der Nacht das Wetter um, sodass wir uns eine geschütztere Stelle suchen mussten.

Am eisig klaren Herbstmorgen schälten wir uns für das Frühstück nur widerwillig aus den Schlafsäcken. Umso schöner war es dann wieder unterwegs zu sein und die Wärme in die Glieder zurückkehren zu spüren. Lange folgten wir den Wegen, die sich oberhalb von steilen Klippen entlang schlängelten. Je länger wir unterwegs waren, umso weniger Menschen begegneten wir.

An unserem Ziel, dem hinteren Raubschloss oder auch kleiner Winterberg genannt, angekommen, erwartete uns noch eine kurze Kletterpartie um zu einer versteckten Boofe zu gelangen. Die dort aneinander stehenden Felsen sahen fast wie ein Zelt aus und boten mindestens genauso viel Schutz.

Auch die Aussicht vom hinteren Raubschloss auf die in der Landschaft stehenden Sandsteinklippen und -türme, war wieder beeindruckend. Doch war diese nicht mit dem Schauspiel zu vergleichen, welches uns am folgenden Morgen erwartete. Nebelschwaden hingen wie weiße Schleier über den Wäldern und wanden sich um die Berge, gleichzeitig stießen die ersten Sonnenstrahlen über den Horizont und ließen alles in einem magischen Licht erstrahlen.

Leider hat jedoch alles ein Ende, so auch unser Waldläufer. Nachdem wir unsere Habseligkeiten eingesammelt hatten, führte uns der Weg über den großen Winterberg zurück nach Schmilka, wo wir mit der Fähre über den Fluss setzten. Ein letztes Mal genossen wir die Herbstsonne auf einer Wiese, während wir auf den Zug warteten, der uns zurück nach Dresden bringen sollte.

Dirk


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