Amphibienwanderung hat begonnen

Mach mit bei der Krötenrettung!

Erdkröten Eutritzscher Park. Foto: NABU LeipzigIn diesem Jahr ging es Hin und Her für die Amphibien, doch nun scheint der Winter sich auf dem Rückzug zu befinden, sodass in den nächsten Tagen mit wandernden Amphibien zu rechnen ist. Leider endet ihr Weg zu den Laichgewässern oft schon an der nächsten Straße, denn der Verkehr ist für die wandernden Amphibien ein tödliches Risiko. Deshalb bittet der NABU auch in diesem Jahr wieder alle Autofahrer, auf die Tiere Rücksicht zu nehmen. An besonders gefährlichen Stellen werden an den kommenden Tagen wieder Naturschutzmacher des NABU Leipzig als Krötenretter im Einsatz sein. Die wandernden Amphibien werden vor den gefährlichen Straßen eingesammelt und im Eimer sicher über die Fahrbahn gebracht.

Für solche Hilfseinsätze suchen die Amphibienretter des NABU Leipzig Unterstützer. Wer sich abends dafür ein paar Stunden Zeit nehmen kann, ist herzlich dazu eingeladen. Helfer melden sich am besten per E-Mail oder telefonisch unter 0341 6884477.

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Earth Hour - Ein Signal für den Klimaschutz

NAJU bittet um Energiesparen und fordert weniger Lichtverschmutzung

Der Klimaschutz ist ein wichtiges Anliegen, er ist in aller Munde, doch getan wird viel zu wenig, obwohl die Probleme durch den Klimawandel immer größer werden. Energiesparen ist dabei eine Möglichkeit, um den CO2-Ausstoß zu verringern und Ressourcen zu schonen. Um darauf aufmerksam zu machen und ein weltweit sichtbarens Zeichen zu setzen, hat der WWF 2007 die "Earth Hour" ins Leben gerufen. Weltweit gehen seitdem an einem bestimmten Tag für eine Stunde die Lichter aus. Diese eine Stunde Stromsparen ist nur ein geringer Beitrag zum Klimaschutz, aber ein sehr deutlich wahrnehmbares Zeichen. Es sollte ein Appell an alle sein, nicht nur zur Earth Hour Energie zu sparen.

Insbesondere muss es darum gehen, sinnlose Energieverschwendung zu beenden. Warum müssen mitten in der Nacht Gebäude und Geschäfte hell erleuchtet sein? Für die NAJU Leipzig ist die Earth Hour auch ein Anlass, auf die allgemeine Lichtverschmutzung hinzuweisen. Die sinnlose und oft vollkommen uneffektive nächtliche Kunstbeleuchtung ist nicht nur Energieverschwendung, sondern auch ein ernsthaftes Problem für viele Tierarten. Ihr Biorhythmus kommt aus dem Takt, ihr Orientierungsinn wird vollkommen gestört, zum Teil mit tödlichen Folgen. Viele Vogelarten und vor allem Insekten sind davon betroffen. Deshalb gilt so oft wie möglich: Licht aus!

An der Earth Hour hat sich auch die Stadt Leipzig beteiligt, zahlreiche prominente Gebäude haben am 24. März 2018 das Licht um 20.30 Uhr für eine Stunde abgeschaltet. Doch selbst dabei konnte man nicht wirklich von Dunkelheit sprechen. Das zeigt eindrucksvoll das Zuviel an Lichtquellen in unserer Stadt.

 

     Licht an

Licht aus

Earth Hour 2018 in Leipzig

Vorher- und Nachheraufnahmen von Leipziger Gebäuden, die zur Earth Hour 2018 das Licht für eine Stunde ausgeschaltet haben. Fotos: NAJU Leipzig

 


Frühjahrsputz am Burgauenbach

Arbeitseinsatz der NAJU Leipzig

Burgauenbach 2018-01

Schönstes Wetter und Vogelgesang – Zeit für die NAJU Leipzig, am Burgauenbach nach dem Rechten zu sehen. Am 24. März 2018 stand wieder ein Aktionstag an dem Fließgewässer auf dem Programm. Wenige Tage zuvor herrschte noch tiefes Winterwetter, doch nun hatte man Lust auf den nötigen Frühjahrsputz.

Burgauenbach 2018_02Mehrmals im Jahr kontrolliert die NAJU Leipzig, ob Durchlässe verstopft sind, die Situation vor Ort wird dokumentiert und an die Stadtverwaltung gemeldet, und wenn nötig wird entlang des Bachverlaufs der Müll eingesammelt. Leider ist das immer sehr nötig, denn die Zeitgenossen scheuen sich nicht, sämtlichen Unrat und Sperrmüll im Leipziger Auwald zu entsorgen.

Vor allem in der Nähe der Eisenbahnstrecke gab es jede Menge Abfall – Plastiktüten und sogar eine Metalltür, die offenbar ein Zug während der Fahrt verloren hat. Das enorm schwere Stück Schrott wurde an einer Eisenbahnbrücke deponiert, wo es später abgeholt werden kann. Zudem gab es am Bachlauf unzählige Glasscherben, einen Fahrradsattel, einen Fahrrad-Kindersitz und verschiedene Plastikrohre.

Burgauenbach 2018_03Besondere Aufmerksamkeit gilt den Durchflussstellen, die von Unrat verstopft werden können, sodass die Strömung behindert wird und der Bach sich anstaut. Einige sind verschlammt oder von dicken Ästen blockiert, sodass die kleine Reinigungstruppe nichts ausrichten konnte. Diese Stellen müssen später von Profis gewartet werden. An anderen Durchflussstellen war der Arbeitseinsatz aber erfolgreich. Mit Harken und Forken konnten sie von Verstopfungen befreit werden. Sehr beeindruckend war es, den Bach danach wieder fließen zu sehen.

Am Ende wurde der gesammelte Müll in einem NAJU-roten Privat-PKW zu einem Wertstoffhof gebracht. Dort hätte alles von Anfang an hingehört: Die NAJU bittet alle Mitmenschen, ihren Abfall nicht in der Natur zu entsorgen, sondern in den dafür vorgesehenen Abfallsammelstellen.

Der nächste Aktionstag am Burgauenbach ist am 11. September geplant. Treffpunkt
15 Uhr am Parkplatz an der Nahlebrücke, Gustav-Esche-Straße / Ecke Reitweg.

 


Wir haben es satt

Die NAJU Leipzig war bei der Agrardemo in Berlin dabei

Foto: NAJU Leipzig

Am 20. Januar demonstrierten rund 33.000 Menschen in Berlin für eine naturverträgliche Landwirtschaft. Viele NABU-Mitglieder haben sich daran beteiligt, auch eine Gruppe aus Leipzig war nach Berlin gefahren. Mehr als 100 Organisationen, darunter der NABU-Bundesverband, hatten zu der Demonstration aufgerufen.

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Biotoppflege zum Mitmachen

Feuchtwiesenmahd an den Papitzer Lachen

Arbeitseinsatz auf der Feuchtwiese. Foto: René Sievert

Die Papitzer Lehmlachen bei Schkeuditz sind ein ökologisch besonders wertvoller Teil der Leipziger Auenlandschaft. Die Kleingewässer und Wiesen sind Heimat für Tier- und Pflanzenarten, die auf solche Lebensräume angewiesen sind. Der NABU Leipzig kümmert sich intensiv um den Erhalt dieser Lebensräume, dazu zählt auch die jährliche Feuchtwiesenmahd, die 2017 am 21. und 22. Oktober stattfand. 15 fleißige Naturtäter kamen zum gemeinsamen Arbeitseinsatz, der auch immer Gelegenheit bietet, ins Gespräch zu kommen und die Natur zu beobachten.

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Sensen für die Schmetterlinge

Wiesenmahd auf der NABU-Streuobstwiese Knauthain

Arbeitseinsatz auf der Schmetterlingswiese. Foto: Beatrice Jeschke Am 23. September 2017 wurde die NABU-Streuobstwiese Knauthain gemäht, die im Rahmen des Tagfalterprojekts "Puppenstuben gesucht" schmetterlingsfreundlich gepflegt wird. Zehn fleißige Helfer hatten sich dazu versammelt und mähten mit Handsensen einen Teil der Wiesenfläche. Zuvor gab es Informationen zum Umgang mit den Sensen, zu Geschichte und Gegenwart der Sensenmahd sowie zur Biotoppflege des NABU. Das Obst war leider schon von Anwohnern, Spaziergängern oder sonstigen Mundräubern geerntet, so dass sich die NABU-Mitstreiter nur noch zwei Äpfel teilen konnten, die aber dennoch sehr lecker waren. Am Ende waren alle glücklich über die getane Arbeit und den wertvollen Beitrag zur Biotoppflege.

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Müllsammlung am Elsterbecken

NAJU Leipzig beteiligte sich am Internationalen Küstenreinigungstag

Foto: Beatrice Jeschke

Am 16. September 2017 hat sich die NAJU Leipzig wieder am Internationalen Küstenreinigungstag (ICCD) beteiligt. Dazu fand eine Müllsammlung am Elsterbecken statt. 20 Naturtäter hatten sich dazu versammelt. Am Ende waren 17 große Müllsäcke mit Unrat gefüllt, das Gesamtgewicht des innerhalb von nur zwei Stunden gesammelten Mülls lag bei fast 200 Kilogramm.
Der ICCD findet jedes Jahr weltweit statt, um auf die Vermüllung der Weltmeere aufmerksam zu machen. Das Müllsammeln selbst ist dabei nur ein symbolischer Beitrag zum Schutz von Natur und Umwelt. Wichtig ist die ordnungsgemäße Abfallentsorgung und grundsätzliche Müllvermeidung. Die NAJU bittet alle, sich daran zu halten!

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Fledermäuse in der Stadt

Batnight und StadtNaturErleben 2017

Braunes Langohr. Foto: NABU/Dietmar Nill

Vom 25. bis zum 27. August drehte sich alles um „Fledermäuse in der Stadt“. Der NABU Leipzig hatte zum Veranstaltungswochenende StadtNaturErleben eingeladen und beteiligte sich damit an der Internationalen Batnight. Zum Auftakt gab es am Freitag einen Vortrag im Naturkundemuseum und anschließend eine kleine Fledermausexkursion, am Samstag fand ein Fledermausabend im Schloss Schönefeld statt, und am Sonntag konnten sich Fledermausfreunde bei einem Rundgang im Stünzer Park über den praktischen Fledermausschutz informieren.

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Glühwürmchenexkursion

Am 1. Juli 2017 hatte der NABU Leipzig zur Glühwürmchen-Exkursion eingeladen. Das Wetter war kühl und regnerisch, wenig geeignet für die Glühwürmchen, dennoch kamen viele Gäste, um die Leuchtkäfer im Auwald zu suchen. Und auch die Tiere ließen sich vom Wetter nicht abschrecken, sie funkelten und flogen durch die Dunkelheit, was die Exkursionsteilnehmer mit „Ohs“ und „Ahs“ quittierten. NABU-Mitstreiter Dr. Fabian Haas erzählte Wissenswertes über die Glühwürmchen und ihre Lebensweise und führte den kleinen Nachtspaziergang an.

Glühwürmchenexkursion

 


Infostand bei der Ökofete

Der Leipziger Umweltbund Ökolöwe organisiert jedes Jahr ein großes Umweltfest für die ganze Familie: die Ökofete. Auch in diesem Jahr gab es wieder Angebote zum Mitmachen, Informieren und Mitreden. Wie viele andere Initiativen, Vereine und Unternehmen war auch der NABU Leipzig mit einem Informations- und Bastelstand dabei. Besonders beliebt war die NABU-Tierwohnungsbaustelle, wo man Vogelnistkästen, Insektenhäuschen oder Fledermauskästen zimmern konnte, um anschließend zuhause ganz praktisch etwas für den Artenschutz zu tun. Auch Samentütchen für bunten Lebensraum hat der NABU verteilt. So werden hoffentlich bald weitere Quadratmeter erblühen, wo Insekten Nahrung und Unterschlupf finden.

Ökofete 2017. Foto: René Sievert

 


Gebäudesanierung mit tödlichen Folgen

Rettung für junge Mauersegler in letzter Minute

In der wachsenden Stadt Leipzig wird an vielen Stellen gebaut und saniert. Leider werden dabei die Belange des Naturschutzes nicht ausreichend berücksichtigt, zum Teil werden Verstöße gegen den gesetzlichen Tier- und Artenschutz toleriert. Dabei spielen sich teilweise dramatische Szenen ab. So wurde die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig zu einer Baustelle in der Angerstraße gerufen. Mieter hatten festgestellt, dass Mauersegler und Haussperlinge aufgeregt herumflogen und nicht mehr zu ihren Nestern konnten. Irgendwann hatten die Altvögel ihre Versuche dann aufgegeben. Die Mieter benachrichtigten die Wildvogelhilfe des NABU Leipzig, die feststellen konnte, dass Fugen mit Bauschaum verklebt wurden, hinter denen sich vermutlich die Vogelnester befanden. Nachdem die Hausverwaltung nicht erreichbar war blieb nur die Möglichkeit, die Polizei und die Feuerwehr zu rufen, um die unterkühlten jungen Mauersegler zu bergen. Sie werden nun in der Wildvogelhilfe Leipzig gepflegt. Ein weiteres Nest wurde entdeckt, in dem ein junger Haussperling bereits verhungert war.

Leider ist das nur ein Beispiel für viele ähnliche Rettungsaktionen, bei denen manchmal die Hilfe auch zu spät kommt. Noch mehr Fälle bleiben gänzlich unbemerkt, so dass man davon ausgehen muss, dass bei Bauarbeiten in Leipzig tagtäglich gesetzlich geschützte Tiere getötet werden und diese Gesetzesverstöße in den meisten Fällen folgenlos bleiben.

Oft werden Fugen verschlossen, obwohl die Nester mit den Jungvögeln sich noch dahinter befinden, so dass die Jungtiere qualvoll verhungern. Auch schlafende Fledermäuse werden oft bei lebendigem Leibe eingemauert. Das ist nicht nur unmenschlich, sondern ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, gegen das Bundesnaturschutzgesetz und gegen Artenschutzvorschriften der Europäischen Union. Ritzen und Fugen müssen auf das Vorhandensein von Tieren, insbesondere auf Niststätten geschützter Arten kontrolliert werden!

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Nachtschwärmer auf dem Südfriedhof

Abendexkursion beim Wave-Gotik-Treffen

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Unnötiger Stress für junge Waldkäuze

Ästlinge bitte nicht voreilig mitnehmen!

Waldkauz-ÄstlingÄstlinge sind Jungvögel die gerade das Nest verlassen haben, noch nicht richtig fliegen können und außerhalb des Nestes noch einige Zeit von ihren Eltern versorgt werden. Häufig denken hilfsbereite Menschen, dass diese Tiere verwaist sind, nur weil sie am Boden oder in Sträuchern sitzen. Oft werden sie dann aus falsch verstandener Tierliebe ihren Eltern weggenommen. Jungvögel bitte nicht nach Hause mitnehmen! Man sollte zunächst die Situation mit großem Abstand beobachten, meist kümmern sich die Vogeleltern um die Jungtiere. Im Zweifelsfall bitte die Wildvogelhilfe Leipzig benachrichtigen: 01577 3252706!

Der NABU berät gerne und kümmert sich um das Tier, wenn es wirklich nötig ist. Hilfreich beim Fund eines Wildvogels ist auch eine Infografik, die der NABU Leipzig gestaltet hat.

Am Osterwochenende wurden gleich vier junge Waldkäuze von Spaziergängern mit nach Hause genommen. Gut, dass sich die Finder in allen Fällen schnell bei der Wildvogelhilfe des NABU Leipzig gemeldet haben, so dass eine Rückführung in die Natur immer zeitnah möglich war.

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Infografik Vogelfund

 


Buntes Grün

Eine Initiative für Lebensräume in der Stadt

Blühwiese Fa. Hans-Joachim Kietz in Taucha

Während Leipzig wächst, schrumpft der Lebensraum in der Stadt für Tiere und Pflanzen. Die Stadtnatur wird dem Bauboom geopfert – das hat auch negative Folgen für das Stadtklima und das Wohlbefinden der Menschen. Deshalb appelliert der NABU Leipzig an Garten- und Grundstücksbesitzer, Inhaber von Firmengeländen oder von Wohnanlagen, an Stadtplaner, Bauherren und Architekten, auch an die tierischen Nachbarn und an die Stadtnatur zu denken. Gehölze oder Brachflächen sollten so weit wie möglich erhalten bleiben, bei Neubauprojekten sollte man auch die Schaffung neuer Biotope einplanen. Eine naturverträgliche Pflege von Grünanlagen sollte nicht nur verkündet, sondern tatsächlich praktiziert werden. Zum Ausgleich für verlorenes Grün, können an geeigneten Stellen Blühflächen und neue Gehölzgruppen angelegt werden. 

Um für mehr Grün und für den Schutz der Lebensräume in der Stadt zu werben und aktiv dabei mitzuhelfen, hat der NABU Leipzig das Projekt „Buntes Grün“ gestartet. Dabei kann jeder mitmachen!

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Wir haben es satt!

NAJU Leipzig war bei der Großdemonstration in Berlin dabei

Am 21. Januar haben in Berlin 18.000 Menschen für gesundes Essen, eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung und fairen Handel demonstriert. Getragen wurde die Aktion von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis aus mehr als 45 Organisationen, zu denen auch der NABU gehört. Das Motto in diesem Jahr: „Agrarkonzerne: Finger weg von unserem Essen!“

Auch der NABU Leipzig hat mitdemonstriert.

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Wohnungsbau für den Vogel des Jahres

Geräumiger Nistkasten für den Waldkauz

20170112_Waldkauzkastenbau_Naturschutzbüro_04Am 12. Januar 2017 hat die NAJU zusammen mit dem Arbeitskreis Vogelschutz des NABU Leipzig eine Wohnung für den Vogel des Jahres gezimmert. Vorher hatten sich die Vogelfreunde über verschiedene Baupläne informiert und dabei erfahren, dass sie meist nicht den Wünschen des Waldkauz' entsprechen. Dasselbe gilt für Waldkauzwohnungen, die im Handel angeboten werden. Nur selten können sie einer Waldkauzbrut Platz bieten. Deshalb haben die Vogelhausarchitekten nach eigenen Vorstellungen ein bisschen mehr Wohnfläche für den Kauz geplant. Entstanden ist eine schicke Waldkauzwohnung mit 30 x 30 cm Grundfläche und 50 cm Höhe. Mietfrei zu vergeben ist die Behausung demnächst im Stötteritzer Wäldchen. Gebalzt wird dort schon fleißig.

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Leipzig schrumpft

Leipzig wächst für die Menschen, aber schrumpft für die Wildtiere. Sie verlieren durch den Bauboom ihre Lebensräume. Immer mehr Menschen fällt auf, dass es beispielsweise weniger Sperlinge und Amseln gibt. Igel, Fledermaus, Schmetterling und Nachtigall, die zum lebendigen Stadtbild von Leipzig gehörten, werden immer seltener. Der NABU Leipzig hat allein im Jahr 2016 einen Flächenverlust von über 50 Hektar erfasst. Das sind Flächen, die lange von unseren tierischen Mitbewohnern genutzt wurden und die nun nicht mehr existieren. Eine Karte im Internet gibt einen entsprechenden Überblick über diese vom NABU registrierten Flächen – viele weitere sind in dieser Übersicht noch gar nicht enthalten.

Der NABU wirbt für einen verantwortungsvollen Umgang mit vorhanden Flächen. Bei Bauplanungen sollte man Lebensräume für tierische Nachbarn von Anfang an berücksichtigen.

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Wiesenmahd an den Papitzer Lachen

Pflege einer ökologisch wertvollen Feuchtwiese

Seit vielen Jahren kümmert sich der NABU Leipzig aktiv auf vielfältige Weise um den Erhalt der Papitzer Lachen, die ein ökologisch besonders wertvoller Teil der Leipziger Auenlandschaft sind. Dazu gehört auch die Pflege einer Feuchtwiese, die vom NABU jedes Jahr gemäht wird. Am 15. und 16. Oktober fand der diesjährige Arbeitseinsatz statt. Sieben Naturfreunde waren am Sonnabend im Einsatz, elf am Sonntag. Mit diesen fleißigen Arbeitern und dank guter Wetterbedingungen ist es gelungen, die Fläche an zwei Tagen zu mähen. Bisher waren dafür immer drei oder vier Tage nötig. Der NABU bedankt sich bei allen Helfern und würde sich freuen, wenn sich auch 2017 wieder tatkräftige Naturfreunde an der Feuchtwiesenmahd beteiligen.

 

Aktionstage auf der Streuobstwiese

Wiesenmahd, Sensenkurs und Obstsortenbestimmung

Die NABU-Streuobstwiese in Knauthain wird im Rahmen des NABU-Tagfalterprojekts "Puppenstuben gesucht" gepflegt. Dazu gehört eine insektenfreundliche Mahd, wozu sich Sensen hervorragend eignen. Der NABU Leipzig hatte am 8. Oktober zum gemeinsamen Arbeitseinsatz auf der Wiese eingeladen. Dabei wurde nicht nur gemäht, man konnte auch vom Experten den Umgang mit Sensen erlernen. Eine Woche zuvor wurde bereits bei einer gemeinsamen Obstsortenbestimmung geklärt, welche Bäume eigentlich auf der Wiese wachsen.

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Großdemo und StadtNaturErleben

Vielfältiges Veranstaltungswochenende vom 16. bis zum 18. September

Der NABU-Regionalverband Leipzig möchte den Menschen die Natur ihrer Stadt näherbringen und lädt deshalb jedes Jahr zum Veranstaltungswochenende „StadtNaturErleben“ ein. 2016 ging es vom 16. bis zum 18. September um die "Schutzgebiete in der Stadt". Es gab einen Vortrag, der die verschiedenen Arten von Schutzgebieten vorstellte, außerdem konnte man einige dieser wertvollen Lebensräume bei einer Fahrradexkursion ansteuern. Um der Natur ganz praktisch zu helfen, hatte der NABU Leipzig zum Internationalen Küstenreinigungstag am 17. September eine Müllsammelaktion am Elsterbecken organisiert.

Am Aktionswochenende fand zudem in Leipzig eine der großen dezentralen Demonstrationen gegen die Freihandelsabkommen CETA und TTIP statt.

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Die 2. Leipziger Fahrrad-Auwald-Rallye

Teilnehmer konnten das Ökosystem und seine Leistungen kennen lernen

Bei dieser Fahrrad-Schnitzeljagd am 3. September 2016 hatten verschiedene Leipziger Träger von Umweltbildungsveranstaltungen Informationen, Mitmachaktionen, Quiz- und Rätselaufgaben rund um das Thema Auwald vorbereitet. Vom Startpunkt aus führte eine etwa 7 Kilometer lange Strecke zu verschiedenen Stationen. Jeder Stand thematisierte eine Funktion der Auenlandschaft, und die Teilnehmer mussten dazu eine Aufgabe lösen, um den Hinweis auf die nächste Station zu bekommen. Am Stand des NABU Leipzig ging es um das Thema "Biodiversität". Auf Magnettafeln konnten die Quizfreunde die Namen von Vögeln und nutzbaren Pflanzen zuordnen. Im zweiten Teil ging es um die ökologischen Nischen und die Frage, warum an verschiedenen Standorten unterschiedliche Pflanzen wachsen, die auch ganz unterschiedlich aussehen. Viele fahrrad- und naturbegeisterte Leipziger haben bei der Auwald-Rallye mitgemacht, darunter auch viele Familien mit Kindern.

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Müllsammeln im Palmengarten

Gemeinsame Aktion von BUND und NABU zum International Plastic Bag Free Day

Anlässlich des internationalen „Plastic Bag Free Day“ hatten BUND Leipzig und NABU Leipzig am 3. Juli 2016 zur gemeinsamen Müllsammelaktion im Palmengarten eingeladen. Die beliebte innerstädtische Grünfläche wird von vielen Leipzigern zur Erholung im Freien genutzt. Doch beim genaueren Hinsehen muss man feststellen, dass viele Besucher ihren beim Picknick und Grillen anfallenden Verpackungsmüll liegen lassen.

Mit der gemeinsamen Müllsammlung wollten BUND und NABU auf die großen Müllmengen und die Verschmutzung in Stadt und Natur aufmerksam machen und für ein Umdenken werben.

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TTIP, CETA & Co. stoppen

Mehr als 1.000 Menschen bei Demonstration für gerechten Welthandel

Am 28. Mai hat das Netzwerk "Vorsicht Freihandel" mit einer Demonstration in Leipzig ein weiteres Zeichen gesetzt gegen die umstrittenen Freihandelsabkommen CETA, TTIP und Co, die unter anderem Umweltschutzvorschriften und Verbraucherrechte einschränken würden. Mehr als 1.000 Menschen beteiligten sich am Demonstrationszug vom Naturkundemuseum durch die Innenstadt, darunter auch Mitglieder des NABU Leipzig sowie anlässlich des Katholikentags auch Teilnehmer, die nicht aus Leipzig kamen.

In den Redebeiträgen wurde fundierte Kritik laut. Die dabei angesprochenen Themen waren so vielschichtig, wie es die Probleme sind, die mit Freihandelsabkommen verbunden sind. Es ging unter anderem um Arbeitnehmerrechte, demokratische Mitbestimmung sowie Verbraucher-, Umwelt- und Klimaschutz.

Die nächste Demonstration für einen gerechten Welthandel wird bereits geplant. Sie soll am 17. September 2016 stattfinden. Leipzig ist dann eine von sieben Städten in Deutschland, die am dezentralen Demonstrationstag gegen CETA mitwirken. Es soll eine große, überregionale Demonstration werden!

 

Weitere Informationen: www.vorsicht-freihandel.de

 

NABU-Exkursion beim Wave-Gotik-Treffen

Die Schwarze Szene besucht den grünen Südfriedhof

Fotos: Carola Bodsch

Am 13. Mai hatte der NABU Leipzig zur Abendexkursion auf den Südfriedhof eingeladen. Diese Veranstaltung fand im Rahmenprogramm des Wave-Gotik-Treffens statt. Rund 300 Gäste folgten der Einladung. Zunächst wurden sie bei einem Rundgang über den Südfriedhof über das NABU-Projekt „Lebendige Friedhöfe“ informiert sowie über Artenschutzmaßnahmen des NABU auf dem Leipziger Südfriedhof, dessen Natur und Geschichte bei dem Rundgang vorgestellt wurden.Nach Sonnenuntergang drehte sich dann alles um Leben und Schutz der Fledermäuse. Es gab interessante Gespräche, Anschauungsmaterial und eine kleine Ausstellung. Die Gäste konnten auch die Fütterung und Auswilderung von Fledermaus-Pflegekindern verfolgen. Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung der Fledermaus-Winterquartiere, die der NABU Leipzig erst wenige Wochen zuvor eingerichtet hatte.Der NABU bedankt sich bei der Friedhofsverwaltung der Stadt Leipzig für diese außergewöhnliche Möglichkeit der Umweltbildung!

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Singvögel in Bild und Ton

Workshop-Tag mit Tonaufnahmen und Zeichenkurs

Unüberhörbar ist der Vogelchor im Frühling. Aber wer singt da, wie sieht er aus und was will er sagen? Am Workshoptag „Einheimische Singvögel“, der am 30. April stattfand, konnte man sich damit genauer beschäftigen. Eingeladen hatte dazu bereits zum dritten Mal der NABU Leipzig zusammen mit der erleb-bar. Der Tag begann mit einer Vogelstimmenexkursion, bei der man mit professionellem Gerät eigene Tonaufnahmen von Vogelstimmen machen konnte. Außerdem gab es vom NABU interessante Informationen zum Leben der Vögel, zu den verschiedenen Arten und ihrem Verhalten. Nach einem Frühstück im NABU-Naturschutzbüro konnte man unter Anleitung die Vogelstimmen bearbeiten und sich eine eigene Vogelstimmen-CD herstellen. Wer dazu auch eigenen Vogelzeichnungen anfertigen wollte, bekam wieder wertvolle künstlerische und handwerkliche Tipps von NABU-Mitarbeiter Wolfgang Kulick.

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Karsten Peterlein

 


Winterquartiere für Fledermäuse auf dem Südfriedhof

Die Hohlräume unter den Treppen an der Rückseite des Krematoriums waren bisher ungenutzt. Im Winter sind sie frostfrei und bieten durch die hohe Luftfeuchtigkeit ideale Bedingungen für überwinternde Fledermäuse. Deshalb wurden sie jetzt für diese Tiere zugänglich und bezugsfertig gemacht. Fledermausschützer des NABU Leipzig waren dafür im Einsatz.

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Nistkastenbau im Botanischen Garten

Am 12. März hatten der Förderkreis des Botanischen Gartens und der NABU-Regionalverband Leipzig zum Nistkastenbau in den Botanischen Garten eingeladen. Bei einem kleinen Rundgang wurden zunächst verschiedene Vogelarten vorgestellt, anschließend konnten sich alle Teilnehmer im Gewächshaus selbst einen Nistkasten bauen. Am Infostand gab es außerdem Informationen über Vogelschutzprojekte des NABU, über geeignete Nisthilfen und über den Vogel des Jahres, den Stieglitz.

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Neue Fledermauswohnungen an den Papitzer Lachen

Die Papitzer Lehmlachen bei Schkeuditz sind ein guter Lebensraum für verschiedene Fledermausarten, die hier ihre Jagdreviere haben. Um auch die Wohnungssituation für die nachtaktiven Insektenjäger zu verbessern, hat der NABU Leipzig hier neue Fledermauskästen installiert. Eine Spende von RWE hat den Kauf dieser künstlichen Höhlen möglich gemacht. Bei dem Arbeitseinsatz wurden verschiedene Typen von Fledermauskästen angebracht, um den Tieren ein möglichst abwechslungsreiches Angebot zu machen und den Ansprüchen verschiedener Fledermausarten gerecht zu werden.

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Futterhäuschenbau in der Theodor-Körner-Grundschule

Am 16. Februar 2016 war der NABU Leipzig wieder zu Gast in der Theodor-Körner-Grundschule. Im Ferienprogramm konnte sich dabei unter Anleitung jedes Kind ein eigenes Futterhäuschen bauen. Daneben gab es viele Informationen zur heimischen Vogelwelt und ein Ratespiel.

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Brot ist Gift für Vögel

Backwaren gehören nicht in den Ententeich und nicht ins Futterhäuschen!

Volle Plastikbeutel mit verschimmeltem Brot schütten "Tierfreunde" an Leipziger Teichen aus. Das ist kein Vogelschutz, sondern Umweltverschmutzung! Foto: Karsten Peterlein

Viele Menschen füttern an Seen und Teichen Enten, Schwäne, Blessrallen oder Möwen. Das ist jedoch falsch verstandene Tierliebe, denn unsere Nahrungsabfälle – wie altes Brot und Kekse – sind kein geeignetes Futter für die Wasservögel. Deshalb ist das Füttern von Wasservögel an Stillgewässern in Leipzig verboten. Tag für Tag werden dennoch riesige Mengen von Küchenabfällen an Leipziger Parkteichen entsorgt. Das ist ungesund für die Wasservögel, Ratten werden angelockt und das Gewässer vergiftet. Alle Tierfreunde sollten dabei mithelfen, die Tradition des Entenfütterns zu beenden! Der Vogelwelt kann man mit anderen Maßnahmen wesentlich besser helfen.

Weitere Informationen

 

 


"Wir haben Agrarindustrie satt!"

Demonstration für naturverträgliche Landwirtschaft

Am16. Januar 2016 haben in Berlin rund 23.000 Menschen demonstriert. Unter dem Motto „Wir haben Agrarindustrie satt! Keine Zukunft ohne Bäuerinnen und Bauern“ zogen sie zum Bundeskanzleramt und forderten von der Bundesregierung die Weichen für eine naturverträgliche, bäuerliche Landwirtschaft zu stellen. Auch einige Aktive vom NABU-Regionalverband Leipzig zählten zu den Demonstrationsteilnehmern.

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Puppenstuben gesucht

Das Schmetterlingswiesen-Projekt

Aktionstag auf der NABU-Streuobstwiese in Knauthain. (Foto: René Sievert)Um die Schmetterlingslebensräume zu schützen, hat der NABU in diesem Jahr zusammen mit der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) und Landschafts-pflegeverbänden ein Tagfalterprojekt gestartet. Unter dem Motto „Puppenstuben gesucht – blühende Wiesen für Sachsens Schmetterlinge“ sind alle Naturfreunde aufgerufen, Schmetterlingsbeobachtungen zu melden und beim Schutz dieser Tiere zu helfen. Außerdem möchte der NABU die schmetterlings-freundliche Gestaltung von Wiesenflächen erreichen.

Der NABU-Regionalverband Leipzig beteiligt sich an dem Projekt und hat für verschiedene Wiesenflächen eine Patenschaft übernommen. Dazu gehört insbesondere eine Streuobstwiese in Knauthain.

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Putzaktion im Amphibienlebensraum

Müllsammlung am Staubecken Sellerhausen

Gewässer sind wertvolle Lebensräume – gerade auch mitten in der Stadt. Leider werden sie häufig zur Müllbeseitigung missbraucht. Um darauf aufmerksam zu machen und dem Unrat wenigstens ein bisschen zuleibe zu rücken, organisiert der NABU Leipzig immer wieder einmal Müllsammelaktionen. Am 12. September 2015 stand das Staubecken Sellerhausen auf dem Einsatzplan: Vier Helfer fanden sich zusammen, um die Abfälle einzusammeln. Mehr als 15 Plastiksäcke konnten mit unterschiedlichsten Hinterlassenschaften gefüllt werden, der Rest landete zum Abtransport auf einem großen Müllhaufen. Gefunden wurden beispielsweise Glas- und Plastikflaschen, Lebensmittelverpackungen, aber auch Autoreifen und Farbeimer und sogar Verkehrschilder, Möbelteile und Fußbodenbeläge.

 

 

 

 

 

 

 

 

 Fotos: Karsten Peterlein

 

 


Orang-Utans in Not

Das globale Problem der naturvernichtenden Palmölproduktion

Der großflächige Anbau von Ölpalmen zerstört den Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten. Auch die Orang-Utans verlieren ihre Heimat. Foto: Dirk Röttgen/pixelio.dePalmöl wird aus den Früchten der Ölpalme gewonnen, die in nahezu allen Tropenregionen der Erde, vor allem aber in Indonesien und Malaysia, kultiviert wird. Die Pflanze ist extrem produktiv, und Palmöl wird in den verschiedensten Bereichen eingesetzt. Für den Anbau werden riesige Flächen entwaldet, und wo früher Regenwald stand, erstrecken sich kilometerlange Ölpalmenplantagen. Das hat gravierende Folgen für das Klima, die Böden trocknen aus und artenreiche Lebensräume gehen verloren. Viele Tier- und Pflanzenarten, darunter Hornvögel, Orang-Utans oder Koboldmakis, verlieren ihr Zuhause. Außerdem werden synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel eingesetzt, die in anderen Teilen der Welt längst verboten sind. Nach nur einem Anbauzyklus sind die Böden oft soweit geschädigt, dass sie für Landwirtschaft nicht mehr geeignet sind, aber auch der Regenwald kann sich hier nicht wieder entwickeln.
Laut dem WWF ist in jedem zweiten Produkt im deutschen Supermarkt Palmöl enthalten. So steckt Palmöl beispielsweise in Schokolade, Chips, Pizza, Tütensuppe, Brot, Margarine, Kosmetika, Wasch- und Spülmittel. Doch fast immer gibt es auch palmölfreie Alternativen. Mit dem Kauf solcher Produkte kann also jeder einzelne etwas gegen die Regenwald-vernichtung tun. Allerdings sollte man auch bei diesen Ölen darauf achten, dass sie aus nachhaltiger Produktion stammen, und nicht aus großflächigen Monokulturen.

Foto: Dirk Röttgen/pixelio.de

 

 


Schlossparkfest 2015

Informations- und Bastelstand von NAJU und NABU

Am 6. September 2015 fand das 21. Lützschenaer Schlossparkfest an der Auwaldstation statt. Der Tag begann regnerisch, entwickelte sich aber recht freundlich. Am Infostand auf der Festwiese im Schlosspark konnte der NABU zahlreiche Besucher begrüßen. Kinder grübelten über Quizfragen am NAJU-Glücksrad, Familien konnten sich Vogelnistkästen oder Insektenhäuschen basteln. Außerdem hatten die NABU-Mitstreiter Informationsmaterial dabei. Es gab interessante Gespräche über Naturschutzthemen, zum Beispiel über Vogelnisthilfen, Vogelfütterung oder über das Schmetterlingswiesenprojekt des NABU.

Schlossparkfest 2015

Lehrreicher Rätselspaß am NAJU-Glücksrad. (Foto: René Sievert) 
 

 


Wohnungsnot durch Bauboom

Bei Gebäudesanierungen werden Nistplätze zerstört
NABU fordert Einhaltung der Artenschutzgesetze 

Baugerüste versperren Elternvögeln den Weg zum Nistplatz, die Jungen werden hinter Dämmplatten eingemauert – trauriger Alltag auf Leipziger Baustellen. Foto NABU LeipzigIn Leipzig wird gebaut und saniert – die Menschen in der Stadt brauchen bezahlbaren Wohnraum. Leider denken dabei viele nicht an die tierischen Mitbewohner, die in unseren Gebäuden ebenfalls zuhause sind: Mauersegler, Turmfalken, Haussperlinge, Fledermäuse und viele andere.

Obwohl es gesetzlich verboten ist, werden in vielen Fällen ihre Nistplätze absichtlich beseitigt, oder es wird nach Baumaßnahmen kein Ersatz für die tierischen Nachbarn angeboten. Der NABU bemüht sich darum, Nistplätze zu ermitteln und bei Störungen rechtzeitig die zuständige Behörde zu informieren. Dabei ist der NABU auch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.

Um auf das Problem aufmerksam zu machen, hat der NABU-Regionalverband Leipzig ein Informationspapier veröffentlicht.


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