Wir haben es satt!

NAJU Leipzig war bei der Großdemonstration in Berlin dabei

Am 21. Januar haben in Berlin 18.000 Menschen für gesundes Essen, eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung und fairen Handel demonstriert. Getragen wurde die Aktion von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis aus mehr als 45 Organisationen, zu denen auch der NABU gehört. Das Motto in diesem Jahr: „Agrarkonzerne: Finger weg von unserem Essen!“

Auch der NABU Leipzig hat mitdemonstriert.

 

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Wohnungsbau für den Vogel des Jahres

Geräumiger Nistkasten für den Waldkauz

20170112_Waldkauzkastenbau_Naturschutzbüro_04Am 12. Januar 2017 hat die NAJU zusammen mit dem Arbeitskreis Vogelschutz des NABU Leipzig eine Wohnung für den Vogel des Jahres gezimmert. Vorher hatten sich die Vogelfreunde über verschiedene Baupläne informiert und dabei erfahren, dass sie meist nicht den Wünschen des Waldkauz' entsprechen. Dasselbe gilt für Waldkauzwohnungen, die im Handel angeboten werden. Nur selten können sie einer Waldkauzbrut Platz bieten. Deshalb haben die Vogelhausarchitekten nach eigenen Vorstellungen ein bisschen mehr Wohnfläche für den Kauz geplant. Entstanden ist eine schicke Waldkauzwohnung mit 30 x 30 cm Grundfläche und 50 cm Höhe. Mietfrei zu vergeben ist die Behausung demnächst im Stötteritzer Wäldchen. Gebalzt wird dort schon fleißig.

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 SdW2017

 

 


Silvester ohne Müll und Lärm

Der NABU Leipzig bittet darum, beim Silvester-Feuerwerk Rücksicht zu nehmen auf Mitmenschen, aber auch Natur und Umwelt. Um auf das Problem hinzuweisen und die Menschen zu informieren, hat der NABU auch in diesem Jahr wieder in verschiedenen Parkanlagen Hinweisschilder aufgehängt:

 

 


Leipzig schrumpft

Leipzig wächst für die Menschen, aber schrumpft für die Wildtiere. Sie verlieren durch den Bauboom ihre Lebensräume. Immer mehr Menschen fällt auf, dass es beispielsweise weniger Sperlinge und Amseln gibt. Igel, Fledermaus, Schmetterling und Nachtigall, die zum lebendigen Stadtbild von Leipzig gehörten, werden immer seltener. Der NABU Leipzig hat allein im Jahr 2016 einen Flächenverlust von über 50 Hektar erfasst. Das sind Flächen, die lange von unseren tierischen Mitbewohnern genutzt wurden und die nun nicht mehr existieren. Eine Karte im Internet gibt einen entsprechenden Überblick über diese vom NABU registrierten Flächen – viele weitere sind in dieser Übersicht noch gar nicht enthalten.

Der NABU wirbt für einen verantwortungsvollen Umgang mit vorhanden Flächen. Bei Bauplanungen sollte man Lebensräume für tierische Nachbarn von Anfang an berücksichtigen.

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Mitmachen:

Nistkastenkontrollen im Winterhalbjahr

Seit 2008 betreut der NABU Leipzig mehr als 600 Nistkästen auf Friedhöfen, in Parkanlagen und im Auwald. Jedes Jahr im Winter werden alle Nisthilfen kontrolliert, gesäubert und bei Bedarf repariert. Anhand von Spuren und Nestern kann man feststellen, welche Vögel die Bruthilfen angenommen haben. Dabei entdeckt man auch immer wieder Überraschungen in den Nistkästen. Für Gäste gibt es viele Informationen über Nistkästen und heimische Vögel. Neugierige und aktive Helfer sind herzlich eingeladen.

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„Huu-hu-huhuhuhuu“ „ku-witt“

Waldkauz - Vogel des Jahres 2017

 

 


Wiesenmahd an den Papitzer Lachen

Pflege einer ökologisch wertvollen Feuchtwiese

Seit vielen Jahren kümmert sich der NABU Leipzig aktiv auf vielfältige Weise um den Erhalt der Papitzer Lachen, die ein ökologisch besonders wertvoller Teil der Leipziger Auenlandschaft sind. Dazu gehört auch die Pflege einer Feuchtwiese, die vom NABU jedes Jahr gemäht wird. Am 15. und 16. Oktober fand der diesjährige Arbeitseinsatz statt. Sieben Naturfreunde waren am Sonnabend im Einsatz, elf am Sonntag. Mit diesen fleißigen Arbeitern und dank guter Wetterbedingungen ist es gelungen, die Fläche an zwei Tagen zu mähen. Bisher waren dafür immer drei oder vier Tage nötig. Der NABU bedankt sich bei allen Helfern und würde sich freuen, wenn sich auch 2017 wieder tatkräftige Naturfreunde an der Feuchtwiesenmahd beteiligen.

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Aktionstage auf der Streuobstwiese

Wiesenmahd, Sensenkurs und Obstsortenbestimmung

Die NABU-Streuobstwiese in Knauthain wird im Rahmen des NABU-Tagfalterprojekts "Puppenstuben gesucht" gepflegt. Dazu gehört eine insektenfreundliche Mahd, wozu sich Sensen hervorragend eignen. Der NABU Leipzig hatte am 8. Oktober zum gemeinsamen Arbeitseinsatz auf der Wiese eingeladen. Dabei wurde nicht nur gemäht, man konnte auch vom Experten den Umgang mit Sensen erlernen. Eine Woche zuvor wurde bereits bei einer gemeinsamen Obstsortenbestimmung geklärt, welche Bäume eigentlich auf der Wiese wachsen.

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Großdemo und StadtNaturErleben

Vielfältiges Veranstaltungswochenende vom 16. bis zum 18. September

Der NABU-Regionalverband Leipzig möchte den Menschen die Natur ihrer Stadt näherbringen und lädt deshalb jedes Jahr zum Veranstaltungswochenende „StadtNaturErleben“ ein. 2016 ging es vom 16. bis zum 18. September um die "Schutzgebiete in der Stadt". Es gab einen Vortrag, der die verschiedenen Arten von Schutzgebieten vorstellte, außerdem konnte man einige dieser wertvollen Lebensräume bei einer Fahrradexkursion ansteuern. Um der Natur ganz praktisch zu helfen, hatte der NABU Leipzig zum Internationalen Küstenreinigungstag am 17. September eine Müllsammelaktion am Elsterbecken organisiert.

Am Aktionswochenende fand zudem in Leipzig eine der großen dezentralen Demonstrationen gegen die Freihandelsabkommen CETA und TTIP statt.

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Die 2. Leipziger Fahrrad-Auwald-Rallye

Teilnehmer konnten das Ökosystem und seine Leistungen kennen lernen

Bei dieser Fahrrad-Schnitzeljagd am 3. September 2016 hatten verschiedene Leipziger Träger von Umweltbildungsveranstaltungen Informationen, Mitmachaktionen, Quiz- und Rätselaufgaben rund um das Thema Auwald vorbereitet. Vom Startpunkt aus führte eine etwa 7 Kilometer lange Strecke zu verschiedenen Stationen. Jeder Stand thematisierte eine Funktion der Auenlandschaft, und die Teilnehmer mussten dazu eine Aufgabe lösen, um den Hinweis auf die nächste Station zu bekommen. Am Stand des NABU Leipzig ging es um das Thema "Biodiversität". Auf Magnettafeln konnten die Quizfreunde die Namen von Vögeln und nutzbaren Pflanzen zuordnen. Im zweiten Teil ging es um die ökologischen Nischen und die Frage, warum an verschiedenen Standorten unterschiedliche Pflanzen wachsen, die auch ganz unterschiedlich aussehen. Viele fahrrad- und naturbegeisterte Leipziger haben bei der Auwald-Rallye mitgemacht, darunter auch viele Familien mit Kindern.

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Mauerseglertag des NABU Leipzig

Stadtweite Zählung und Informationen zum Vogelschutz

Jedes Jahr am 7.7. sind die Menschen in Leipzig aufgerufen, die Mauersegler zu zählen und Nistplätze zu melden. In diesem Jahr fand dieser Mauersegleraktionstag des NABU Leipzig bereits zum dritten Mal statt. Den Auftakt bildete am Vorabend ein Vortrag im Naturkundemuseum. Unter dem Titel „Wohnungsnot durch Bauboom“ stellte der NABU die Probleme der Mauersegler und anderer Gebäudebrüter vor, informierte über ihre Lebensweise und über Hilfsmöglichkeiten. Am Mauerseglertag, dem 7.7., waren dann Vogelfreunde eingeladen zum Besuch einer Mauerseglerbrutkolonie und der Pflegestelle für verunglückte Mauersegler.

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Müllsammeln im Palmengarten

Gemeinsame Aktion von BUND und NABU zum International Plastic Bag Free Day

Anlässlich des internationalen „Plastic Bag Free Day“ hatten BUND Leipzig und NABU Leipzig am 3. Juli 2016 zur gemeinsamen Müllsammelaktion im Palmengarten eingeladen. Die beliebte innerstädtische Grünfläche wird von vielen Leipzigern zur Erholung im Freien genutzt. Doch beim genaueren Hinsehen muss man feststellen, dass viele Besucher ihren beim Picknick und Grillen anfallenden Verpackungsmüll liegen lassen.

Mit der gemeinsamen Müllsammlung wollten BUND und NABU auf die großen Müllmengen und die Verschmutzung in Stadt und Natur aufmerksam machen und für ein Umdenken werben.

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Auf der Suche nach dem Stieglitz

Vortrag in der Auwaldstation und Exkursion zum Vogel des Jahres

Nach einem Vortrag im Kaminzimmer der Auwaldstation folgte eine vogelkundliche Exkursion, bei der man an einigen Stellen Stieglitze gut beobachten konnte. Fotos: Beate Kahl
 

Der Stieglitz (Carduelis carduelis) ist Vogel des Jahres 2016. Am 29. Mai hatte der NABU Leipzig alle Vogelfreunde eingeladen, diesen bunten Finken näher kennen zu lernen: In der Auwaldstation gab es zunächst einen Vortrag, in dem die Besonderheiten dieses Vogels, seine Lebensweise und Probleme vorgestellt wurden. Außerdem gab es Informationen zu den Vogelschutzprojekten des NABU Leipzig. Dazu gehören auch Aktionen zum Vogel des Jahres. So wurde beispielsweise im Jahr des Grünspechts eine Höhlenbaumkartierung initiiert. Im Jahr des Stieglitz‘ sind es Samenmischungen, mit denen der NABU Leipzig für „bunte Meter“ sorgen möchte. Auf diese Weise soll der Lebensraum des Distelfinken, aber auch zahlreicher anderer Tierarten erhalten werden. Denn auf blühende Wiesen und samentragende Stauden ist nicht nur der bunte Vogel angewiesen, sondern zum Beispiel auch viele Insekten, die wiederum Nahrungsgrundlage für andere Tierarten sind. Einige Tütchen mit der geeigneten Samenmischung wurden an die Teilnehmer der Veranstaltung verteilt.

Nach dem Vortrag folgte eine kleine vogelkundliche Exkursion in die Umgebung der Auwaldstation. Sie führte zu Stellen, an denen man Chancen hat, den Vogel des Jahres zu entdecken. Tatsächlich gelang es mehrfach, die bunten Finken ausgiebig zu beobachten. Nebenbei gab es auch Informationen zu anderen Vogelarten und zum Vogelschutz.

Der NABU bedankt sich bei der Auwaldstation Leipzig für die Zusammenarbeit bei dieser Veranstaltung.

Weitere Informationen

 

 


TTIP, CETA & Co. stoppen

Mehr als 1.000 Menschen bei Demonstration für gerechten Welthandel

Am 28. Mai hat das Netzwerk "Vorsicht Freihandel" mit einer Demonstration in Leipzig ein weiteres Zeichen gesetzt gegen die umstrittenen Freihandelsabkommen CETA, TTIP und Co, die unter anderem Umweltschutzvorschriften und Verbraucherrechte einschränken würden. Mehr als 1.000 Menschen beteiligten sich am Demonstrationszug vom Naturkundemuseum durch die Innenstadt, darunter auch Mitglieder des NABU Leipzig sowie anlässlich des Katholikentags auch Teilnehmer, die nicht aus Leipzig kamen.

In den Redebeiträgen wurde fundierte Kritik laut. Die dabei angesprochenen Themen waren so vielschichtig, wie es die Probleme sind, die mit Freihandelsabkommen verbunden sind. Es ging unter anderem um Arbeitnehmerrechte, demokratische Mitbestimmung sowie Verbraucher-, Umwelt- und Klimaschutz.

Die nächste Demonstration für einen gerechten Welthandel wird bereits geplant. Sie soll am 17. September 2016 stattfinden. Leipzig ist dann eine von sieben Städten in Deutschland, die am dezentralen Demonstrationstag gegen CETA mitwirken. Es soll eine große, überregionale Demonstration werden!

 

Weitere Informationen: www.vorsicht-freihandel.de

 

 

 

Ein Pfingstwochenende mit Aprilwetter

Die Stunde der Gartenvögel 2016

Jedes Jahr im Mai lädt der NABU zur großen Vogelzählung ein. Menschen in ganz Deutschland sind dann aufgerufen, eine Stunde lang Vögel in der unmittelbaren Umgebung zu beobachten und die Ergebnisse dem NABU zu melden. So werden wertvolle Informationen für den Vogelschutz gesammelt.
In diesem Jahr wurde vom 13. bis 15. Mai gezählt. Der NABU-Regionalverband Leipzig hat am Aktionswochenende auch wieder Exkursionen angeboten.

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NABU-Exkursion beim Wave-Gotik-Treffen

Die Schwarze Szene besucht den grünen Südfriedhof

Fotos: Carola Bodsch

Am 13. Mai hatte der NABU Leipzig zur Abendexkursion auf den Südfriedhof eingeladen. Diese Veranstaltung fand im Rahmenprogramm des Wave-Gotik-Treffens statt. Rund 300 Gäste folgten der Einladung. Zunächst wurden sie bei einem Rundgang über den Südfriedhof über das NABU-Projekt „Lebendige Friedhöfe“ informiert sowie über Artenschutzmaßnahmen des NABU auf dem Leipziger Südfriedhof, dessen Natur und Geschichte bei dem Rundgang vorgestellt wurden.Nach Sonnenuntergang drehte sich dann alles um Leben und Schutz der Fledermäuse. Es gab interessante Gespräche, Anschauungsmaterial und eine kleine Ausstellung. Die Gäste konnten auch die Fütterung und Auswilderung von Fledermaus-Pflegekindern verfolgen. Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung der Fledermaus-Winterquartiere, die der NABU Leipzig erst wenige Wochen zuvor eingerichtet hatte.Der NABU bedankt sich bei der Friedhofsverwaltung der Stadt Leipzig für diese außergewöhnliche Möglichkeit der Umweltbildung!

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Singvögel in Bild und Ton

Workshop-Tag mit Tonaufnahmen und Zeichenkurs

Unüberhörbar ist der Vogelchor im Frühling. Aber wer singt da, wie sieht er aus und was will er sagen? Am Workshoptag „Einheimische Singvögel“, der am 30. April stattfand, konnte man sich damit genauer beschäftigen. Eingeladen hatte dazu bereits zum dritten Mal der NABU Leipzig zusammen mit der erleb-bar. Der Tag begann mit einer Vogelstimmenexkursion, bei der man mit professionellem Gerät eigene Tonaufnahmen von Vogelstimmen machen konnte. Außerdem gab es vom NABU interessante Informationen zum Leben der Vögel, zu den verschiedenen Arten und ihrem Verhalten. Nach einem Frühstück im NABU-Naturschutzbüro konnte man unter Anleitung die Vogelstimmen bearbeiten und sich eine eigene Vogelstimmen-CD herstellen. Wer dazu auch eigenen Vogelzeichnungen anfertigen wollte, bekam wieder wertvolle künstlerische und handwerkliche Tipps von NABU-Mitarbeiter Wolfgang Kulick.

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Karsten Peterlein

 

 


Winterquartiere für Fledermäuse auf dem Südfriedhof

Die Hohlräume unter den Treppen an der Rückseite des Krematoriums waren bisher ungenutzt. Im Winter sind sie frostfrei und bieten durch die hohe Luftfeuchtigkeit ideale Bedingungen für überwinternde Fledermäuse. Deshalb wurden sie jetzt für diese Tiere zugänglich und bezugsfertig gemacht. Fledermausschützer des NABU Leipzig waren dafür im Einsatz.

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Nistkastenbau im Botanischen Garten

Am 12. März hatten der Förderkreis des Botanischen Gartens und der NABU-Regionalverband Leipzig zum Nistkastenbau in den Botanischen Garten eingeladen. Bei einem kleinen Rundgang wurden zunächst verschiedene Vogelarten vorgestellt, anschließend konnten sich alle Teilnehmer im Gewächshaus selbst einen Nistkasten bauen. Am Infostand gab es außerdem Informationen über Vogelschutzprojekte des NABU, über geeignete Nisthilfen und über den Vogel des Jahres, den Stieglitz.

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Neue Fledermauswohnungen an den Papitzer Lachen

Die Papitzer Lehmlachen bei Schkeuditz sind ein guter Lebensraum für verschiedene Fledermausarten, die hier ihre Jagdreviere haben. Um auch die Wohnungssituation für die nachtaktiven Insektenjäger zu verbessern, hat der NABU Leipzig hier neue Fledermauskästen installiert. Eine Spende von RWE hat den Kauf dieser künstlichen Höhlen möglich gemacht. Bei dem Arbeitseinsatz wurden verschiedene Typen von Fledermauskästen angebracht, um den Tieren ein möglichst abwechslungsreiches Angebot zu machen und den Ansprüchen verschiedener Fledermausarten gerecht zu werden.

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Futterhäuschenbau in der Theodor-Körner-Grundschule

Am 16. Februar 2016 war der NABU Leipzig wieder zu Gast in der Theodor-Körner-Grundschule. Im Ferienprogramm konnte sich dabei unter Anleitung jedes Kind ein eigenes Futterhäuschen bauen. Daneben gab es viele Informationen zur heimischen Vogelwelt und ein Ratespiel.

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Bunte Meter für den Stieglitz

Mitmachaktionen für den Vogel des Jahres 2016

Der Stieglitz (Carduelis carduelis) ist als Vogel des Jahres Botschafter für bunte Lebensräume. Maßnahmen zum Schutz des Stieglitz' und gegen monotone Landschaften kommen auch anderen Tier- und Pflanzenarten zugute. Der NABU Leipzig setzt sich für eine naturnahe Pflege von Kleingärten, Parkanlagen und Grünflächen ein.

Die Leipziger werden gebeten, alle Stieglitz-Beobachtungen mit Angabe von Ort, Datum und Anzahl der Vögel zu melden, um zu ermitteln, wie viele Distelfinken es in der Stadt gibt. Außerdem hat der NABU die Aktion „Bunte Meter für den Stieglitz“ gestartet. Garten- und Grundstücksbesitzer sind aufgerufen, Blumenwiesen anzulegen und zu erhalten, auf denen Vögel und Insekten Nahrung finden können. Kleine Samentütchen mit den passenden Pflanzenarten verteilt der NABU Leipzig. Der Inhalt reicht für etwa einen bunten Quadratmeter.

Jeder kann seinen „bunten Meter“ fotografieren und bei einem kleinen Preisausschreiben mitmachen. Diese Wiesenfotos sowie Informationen über Distelfink-Beobachtungen kann man per Post oder als E-Mail einsenden.

Mehr zum Vogel des Jahres

 

 


Brot ist Gift für Vögel

Backwaren gehören nicht in den Ententeich und nicht ins Futterhäuschen!

Volle Plastikbeutel mit verschimmeltem Brot schütten "Tierfreunde" an Leipziger Teichen aus. Das ist kein Vogelschutz, sondern Umweltverschmutzung! Foto: Karsten Peterlein

Viele Menschen füttern an Seen und Teichen Enten, Schwäne, Blessrallen oder Möwen. Das ist jedoch falsch verstandene Tierliebe, denn unsere Nahrungsabfälle – wie altes Brot und Kekse – sind kein geeignetes Futter für die Wasservögel. Deshalb ist das Füttern von Wasservögel an Stillgewässern in Leipzig verboten. Tag für Tag werden dennoch riesige Mengen von Küchenabfällen an Leipziger Parkteichen entsorgt. Das ist ungesund für die Wasservögel, Ratten werden angelockt und das Gewässer vergiftet. Alle Tierfreunde sollten dabei mithelfen, die Tradition des Entenfütterns zu beenden! Der Vogelwelt kann man mit anderen Maßnahmen wesentlich besser helfen.

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"Wir haben Agrarindustrie satt!"

Demonstration für naturverträgliche Landwirtschaft

Am16. Januar 2016 haben in Berlin rund 23.000 Menschen demonstriert. Unter dem Motto „Wir haben Agrarindustrie satt! Keine Zukunft ohne Bäuerinnen und Bauern“ zogen sie zum Bundeskanzleramt und forderten von der Bundesregierung die Weichen für eine naturverträgliche, bäuerliche Landwirtschaft zu stellen. Auch einige Aktive vom NABU-Regionalverband Leipzig zählten zu den Demonstrationsteilnehmern.

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Puppenstuben gesucht

Das Schmetterlingswiesen-Projekt

Aktionstag auf der NABU-Streuobstwiese in Knauthain. (Foto: René Sievert)Um die Schmetterlingslebensräume zu schützen, hat der NABU in diesem Jahr zusammen mit der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) und Landschafts-pflegeverbänden ein Tagfalterprojekt gestartet. Unter dem Motto „Puppenstuben gesucht – blühende Wiesen für Sachsens Schmetterlinge“ sind alle Naturfreunde aufgerufen, Schmetterlingsbeobachtungen zu melden und beim Schutz dieser Tiere zu helfen. Außerdem möchte der NABU die schmetterlings-freundliche Gestaltung von Wiesenflächen erreichen.

Der NABU-Regionalverband Leipzig beteiligt sich an dem Projekt und hat für verschiedene Wiesenflächen eine Patenschaft übernommen. Dazu gehört insbesondere eine Streuobstwiese in Knauthain.

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Putzaktion im Amphibienlebensraum

Müllsammlung am Staubecken Sellerhausen

Gewässer sind wertvolle Lebensräume – gerade auch mitten in der Stadt. Leider werden sie häufig zur Müllbeseitigung missbraucht. Um darauf aufmerksam zu machen und dem Unrat wenigstens ein bisschen zuleibe zu rücken, organisiert der NABU Leipzig immer wieder einmal Müllsammelaktionen. Am 12. September 2015 stand das Staubecken Sellerhausen auf dem Einsatzplan: Vier Helfer fanden sich zusammen, um die Abfälle einzusammeln. Mehr als 15 Plastiksäcke konnten mit unterschiedlichsten Hinterlassenschaften gefüllt werden, der Rest landete zum Abtransport auf einem großen Müllhaufen. Gefunden wurden beispielsweise Glas- und Plastikflaschen, Lebensmittelverpackungen, aber auch Autoreifen und Farbeimer und sogar Verkehrschilder, Möbelteile und Fußbodenbeläge.

 

 

 

 

 

 

 

 

 Fotos: Karsten Peterlein

 

 


Orang-Utans in Not

Das globale Problem der naturvernichtenden Palmölproduktion

Der großflächige Anbau von Ölpalmen zerstört den Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten. Auch die Orang-Utans verlieren ihre Heimat. Foto: Dirk Röttgen/pixelio.dePalmöl wird aus den Früchten der Ölpalme gewonnen, die in nahezu allen Tropenregionen der Erde, vor allem aber in Indonesien und Malaysia, kultiviert wird. Die Pflanze ist extrem produktiv, und Palmöl wird in den verschiedensten Bereichen eingesetzt. Für den Anbau werden riesige Flächen entwaldet, und wo früher Regenwald stand, erstrecken sich kilometerlange Ölpalmenplantagen. Das hat gravierende Folgen für das Klima, die Böden trocknen aus und artenreiche Lebensräume gehen verloren. Viele Tier- und Pflanzenarten, darunter Hornvögel, Orang-Utans oder Koboldmakis, verlieren ihr Zuhause. Außerdem werden synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel eingesetzt, die in anderen Teilen der Welt längst verboten sind. Nach nur einem Anbauzyklus sind die Böden oft soweit geschädigt, dass sie für Landwirtschaft nicht mehr geeignet sind, aber auch der Regenwald kann sich hier nicht wieder entwickeln.
Laut dem WWF ist in jedem zweiten Produkt im deutschen Supermarkt Palmöl enthalten. So steckt Palmöl beispielsweise in Schokolade, Chips, Pizza, Tütensuppe, Brot, Margarine, Kosmetika, Wasch- und Spülmittel. Doch fast immer gibt es auch palmölfreie Alternativen. Mit dem Kauf solcher Produkte kann also jeder einzelne etwas gegen die Regenwald-vernichtung tun. Allerdings sollte man auch bei diesen Ölen darauf achten, dass sie aus nachhaltiger Produktion stammen, und nicht aus großflächigen Monokulturen.

Foto: Dirk Röttgen/pixelio.de

 

 


Schlossparkfest 2015

Informations- und Bastelstand von NAJU und NABU

Am 6. September 2015 fand das 21. Lützschenaer Schlossparkfest an der Auwaldstation statt. Der Tag begann regnerisch, entwickelte sich aber recht freundlich. Am Infostand auf der Festwiese im Schlosspark konnte der NABU zahlreiche Besucher begrüßen. Kinder grübelten über Quizfragen am NAJU-Glücksrad, Familien konnten sich Vogelnistkästen oder Insektenhäuschen basteln. Außerdem hatten die NABU-Mitstreiter Informationsmaterial dabei. Es gab interessante Gespräche über Naturschutzthemen, zum Beispiel über Vogelnisthilfen, Vogelfütterung oder über das Schmetterlingswiesenprojekt des NABU.

Schlossparkfest 2015

Lehrreicher Rätselspaß am NAJU-Glücksrad. (Foto: René Sievert) 
 

 


Wohnungsnot durch Bauboom

Bei Gebäudesanierungen werden Nistplätze zerstört
NABU fordert Einhaltung der Artenschutzgesetze 

Baugerüste versperren Elternvögeln den Weg zum Nistplatz, die Jungen werden hinter Dämmplatten eingemauert – trauriger Alltag auf Leipziger Baustellen. Foto NABU LeipzigIn Leipzig wird gebaut und saniert – die Menschen in der Stadt brauchen bezahlbaren Wohnraum. Leider denken dabei viele nicht an die tierischen Mitbewohner, die in unseren Gebäuden ebenfalls zuhause sind: Mauersegler, Turmfalken, Haussperlinge, Fledermäuse und viele andere.

Obwohl es gesetzlich verboten ist, werden in vielen Fällen ihre Nistplätze absichtlich beseitigt, oder es wird nach Baumaßnahmen kein Ersatz für die tierischen Nachbarn angeboten. Der NABU bemüht sich darum, Nistplätze zu ermitteln und bei Störungen rechtzeitig die zuständige Behörde zu informieren. Dabei ist der NABU auch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.

Um auf das Problem aufmerksam zu machen, hat der NABU-Regionalverband Leipzig ein Informationspapier veröffentlicht.


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Eigene Templates sind besser - REDAXO